Berichte

BEETHOVEN ON TOUR

Ausfahrt in das
Beethoven Museum

Freitag, 24. Juni 2022 | 14.00 Uhr
Wien Heiligenstadt

BEETHOVEN ON TOUR
Ausfahrt in das Beethoven Museum
Für Mitglieder und Freunde
der Köchel Gesellschaft Krems

 

„[…] kein Mensch kann das Land so lieben wie ich.“
Ludwig van Beethoven

Manfred Permoser – Reiseleitung

 

„Wie froh bin ich einmal in Gebüschen, Wäldern, Unter Bäumen, Kräutern, Felsen wandeln zu können, kein Mensch kann das Land so lieben wie ich – geben doch Wälder Bäume Felsen den Widerhall, den der Mensch wünscht …“
(Beethoven an Therese Malfatti, Mai 1810)

„Mehr Ausdruck der Empfindung als Malerey“ schreibt der Komponist auch zu seiner 6. Symphonie, der ‚Pastoralen‘, einer Liebeserklärung an die Natur, in der der romantischen Sehnsucht nach dem Landleben ein musikalisches Denkmal gesetzt wird. Wie in seiner Musik sucht Beethoven auch im Alltagsleben die Nähe der Natur und des Landlebens. Jährlich wiederkehrende Aufenthalte in die Umgebung Wiens nach Baden, Mödling oder Heiligenstadt verschafften dem Rast- und Ruhelosen die ersehnte Entspannung und Erholung.

Der durch das ‚Heiligenstädter Testament‘ belegte Aufenthalt im Jahre 1802 verdankt auch das heutige Beethoven-Museum in der Probusgasse 6 seine Existenz. Aktuellen museumspädagogischen Standards folgend, wird der Komponist in einem modernen Ausstellungsparcours durch 14 Räume präsentiert, wobei sich der weite Themenbogen von der Geschichte des Hauses, über Beethovens Leben und Schaffen, die damalige Aufführungspraxis, bis hin zum Vermächtnis Beethovens spannt.

DIE STROTTERN & BLECH

Open Air

Sonntag, 29. Mai 2022 | 19.00 Uhr
Geyerhof Oberfucha

DIE STROTTERN & BLECH
Open Air

 

Klemens Lendl – Violine & Gesang
David Müller – Gitarre, Harmonium & Gesang
Martin Eberle – Trompete & Flügelhorn
Martin Ptak – Posaune & Harmonium

 

Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung mit beschränktem Platzangebot (maximal 120 Sitz- plus 50 Stehplätze) indoor statt –
aktuelle Informationen auf www.koechelgesellschaft.at beachten!

 

„Näher kann man dem Wienerlied kaum kommen.“ Harald Justin

Als ‚Die Strottern‘ bereichern Lendl und Müller seit über zwei Jahrzehnten die heimische Musikszene des neuen Wiener-Liedes. Dabei ist der Name des Duos Programm: ‚Strotter‘ steht nach dem Wiener Mundartwörterbuch für „Landstreicher, Streuner“, aber auch für einen, der „nach Verwertbarem sucht“. Recyclingfähiges musikalisches Material finden die beiden im riesigen Fundus des Wiener-Liedes zur Genüge – reiche Inspirationsquelle für eigene Liedkreationen.

Wundersam changierend zwischen morbider Melancholie, deftigem Wiener Schmäh und groovigem Bluesfeeling sind sie „Weltspiegelungen einer Poesie des lustigen Traurigseins, voll der augenzwinkernden Weisheit hinter vermeintlicher Einfalt. Lebensbetrachtungen aus kleinen, schrägen Perspektiven, in denen nichtsdestotrotz auch musikalisch die große weite Welt widerhallt.“ (Leipziger Volkszeitung)

Das neue Projekt der Strottern: Wenn sie sich mit „Blech“ zu einem Quartett „aufblasen“, dann rückt ihre Musik noch näher an die großen Gegenpole ihrer Musik: Klangvielfalt der Großstadt und (alpine) Volksmusik. Trompete und Posaune spielen in beiden Welten eine tragende Rolle. Und so wird der Bogen weit gespannt, Freiheiten werden radikal ausgelotet, heimatliche Häfen direkter angesteuert. Zärtliches wird zärtlicher, Wildes wilder.

Auch bei dieser Veranstaltung ist für Ihr leibliches Wohl gesorgt. Diesmal werden das Catering Marvin und Marcel vom Farm to Table Bio-Restaurant Belly of the Beast in Wien zubereiten. Die beiden Brüder kommen ursprünglich aus Simbabwe und finden immer eine spannende Kombination aus ihrer heimischen und der österreichischen Küche.

THE PLANETS

Gustav Holst/George Morton

Samstag, 14. Mai 2022 | 18.00 Uhr
Dominikanerkirche Krems

 

THE PLANETS
Gustav Holst
Fassung: George Morton

 

Kammerorchester Niederösterreich
Chorus Musica Sacra Krems
Guido Mancusi – Dirigent

Veranstaltung von kremskultur in Kooperation mit Köchel Gesellschaft Krems

„Die Planeten sind eine letzte Synthese spätromantisch-impressionistischer Orchesterkunst.“ Thomas Schulz

Gustav Holst, der zeitlebens Interesse für Astrologie und Spiritualität zeigte, gelang mit seiner monumentalen Tondichtung ‚The Planets‘ Anfang des 20. Jahrhunderts ein enormer Erfolg. Komponiert in den Jahren 1914 bis 1916, greift diese ‚mystische Sinfonie‘ jenen Zeitgeist der Moderne auf, der sich gezielt spirituellen Themen und Denkmustern zuwandte.

Sieben Sätze, von denen jeder einen Planeten und dessen Wesen musikalisch zu fassen sucht, bilden die Struktur des Werkes. Inspiriert von der antiken Vorstellung der sieben römischen Planetengötter und deren Rezeption in der modernen Astrologie betont Holst die kosmologische Ausdeutung, die sich in der Benennung der einzelnen Sätze wiederfindet. Dabei werden Gedanken, Gefühle und Eigenschaften thematisiert, die mit der entsprechenden Gottheit in Verbindung gebracht werden.

So gelingt gleich mit dem Eröffnungssatz ‚Mars, the Bringer of War‘, ein Klang-Bild von überwältigend bedrohlicher Wirkung, wenn mit dramatischer Wucht und monumentaler Klangopulenz die Grausamkeit des Kriegsgottes den Satzduktus bestimmt. Komponiert wenige Monate vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges sollte ‚Mars, the Bringer of War‘ zur tönenden Vision der unmittelbar bevorstehenden Apokalypse werden …

SONDERKONZERT

Benefizveranstaltung

Nachbar in Not –

Hilfe für die Ukraine

Donnerstag, 5. Mai 2022 | 19.00 Uhr
Köchel Musikschule Krems

Veranstaltung der Köchel Gesellschaft Krems in Kooperation mit AIR – artist in residence, Ernst Krenek Institut und Klangraum Krems

Jenny Maclay – Klarinette
Harald Haslinger – Klarinette
Severin Endelweber – Viola
Irén Seleljo – Klavier

Pay as you wish – alle Einnahmen werden gespendet!

 

Ernst Krenek
Monologue op. 157 für Klarinette solo

Max Bruch
Acht Stücke op. 83 für Klarinette, Viola und Klavier
Nr. 6 Nachtgesang

Conradin Kreutzer
Trio für zwei Klarinetten und Viola

Wolfgang Amadé Mozart
Trio für Klarinette, Viola und Klavier KV 498 ‚Kegelstatt-Trio‘

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzertstück Nr. 2 d-Moll op. 114 für zwei Klarinetten und Klavier

DER TOD UND DAS MÄDCHEN

Franz Schubert

Freitag, 25. März 2022 | 19.30 Uhr
Kloster UND

Kammermusik erklärt gehört
DER TOD UND DAS MÄDCHEN
Franz Schubert – Streichquartett Nr. 14 d-Moll D 810

 

KOEHNE QUARTETT

Anne Harvey-Nagl – 1. Violine
Joanna Lewis – 2. Violine
Lena Fankhauser – Viola
Melissa Coleman – Violoncello

Manfred Permoser – Moderation

„[…] überhaupt will ich mir auf diese Art den Weg zur großen Sinfonie bahnen.“ Franz Schubert

„In Liedern habe ich wenig Neues gemacht, dagegen versuchte ich mich in mehreren Instrumental-Sachen, denn ich componirte 2 Quartetten für Violinen, Viola u. Violoncelle u. ein Octett, u. will noch ein Quartetto schreiben, überhaupt will ich mir auf diese Art den Weg zur grossen Sinfonie bahnen“ lässt Schubert seinen Freund Leopold Kupelwieser 1824 wissen.

Den damit formulierten ehrgeizigen Anspruch, die Privatheit intim-biedermeierlicher Hausmusik gegen die Sphäre des großen anspruchsvollen Konzertquartetts einzutauschen, löst der Komponist mit seinem Streichquartett d-Moll in bis dahin nicht gehörter Kompromisslosigkeit ein.

Seinen Namen verdankt das Quartett der Liedvertonung ,Der Tod und das Mädchen‘ D 531 nach dem gleichnamigen Gedicht von Matthias Claudius.

Als Thema des getragenen Variationensatzes wird es zum Motto des gesamten Werkes und bestimmt so den düster-tragischen Grundduktus. Dem „unglücklichsten, elendesten Menschen auf der Welt“ (Brief an Leopold Kupelwieser) gerät die Musik zum Spiegel seiner seelischen Qualen und bedingt die bis heute ungebrochen wirksame Radikalität des Ausdrucks schmerzlichen Leidens am Leben, geleitet vom Wunsch, von ihm durch den Tod erlöst zu werden.

FEDERSPIEL

Von der langsamen Zeit

16. Dezember 2021, 19.00 Uhr | Kloster UND

Von der langsamen Zeit

Weihnachten naht: Jene Zeit des Jahres, in der vereinzelte Schneeflocken den öffentlichen Verkehr lahmlegen, Alu-Nikolos von jedem Regal grinsen und sich eine Punschwolke über das Land legt. Aber ebenso die Zeit, in der sich trotzdem alles auf angenehme Art langsamer und leiser anfühlt.

Und so lehnt sich auch Federspiel ein wenig zurück und übt sich in saisonaler Entschleunigung: Der gemischte Bläsersatz interpretiert in seinem Programm „Von der langsamen Zeit“ Weihnachts- und Winterstücke aus verschiedensten Traditionen, ohne dabei moderne Klangexperimente zu vernachlässigen. Von hiesigen Turmbläser-Klassikern über selten gehörte Volkslieder bis zu spanischen villancicos navideños wird sich alles mit Spielfreude und unaufdringlicher Virtuosität angeeignet.

Stellenweise geht’s dabei auch durchaus flotter zu, reine Besinnlichkeit führt schließlich zur Besinnungslosigkeit. In seiner Ganzheit ist das Programm ein weiterer Federspielscher Beweis dafür, dass man Tradition nicht schunkelnden Spießern überlassen sollte – auch nicht zu Weihnachten.

www.feder-spiel.at

FILM: LOUIS VAN BEETHOVEN

23. Oktober 2021, 18.00 Uhr | Kino im Kesselhaus

Film: Louis van Beethoven

Ludwig van Beethoven zählt zu den herausragenden Komponisten der Musikgeschichte. Seine Ode “An die Freude” ist die Hymne der Europäischen Union. Wir blicken zurück auf das Leben des Genies: Vom Wunderkind der Bonner Kindheitstage über den Rebellen der Wiener Zeit bis zum vereinsamten Patriarchen am Ende seines Lebens, der mit sich selbst hadert – trotz gigantischer musikalischer Erfolge. Die letzten Monate vor seinem Tod verbrachte Ludwig van Beethoven (Tobias Moretti) mit seinem Neffen auf dem Gut seines Bruders in Gneixendorf. Nach dem Film gibt es die Möglichkeit zum Gespräch mit Manfred Permoser über Beethoven in Gneixendorf.

Regie: Niki Stein
Mit: Tobias Moretti, Cornelius Obonya, Manuel Rubey u. a.
D/A 2020, 120 Min.

BEETHOVEN-FESTIVAL GNEIXENDORF

10. bis 12. September 2021

Inspiration und Mythos

Ludwig van Beethoven galt bereits seinen Zeitgenossen als Inbegriff eines visionären Künstlers, der es wie kein anderer verstand, Musik für eine neue Zeit zu schreiben. Selbststilisierung und hohes Kunstethos führen schon bald zu Überhöhung von Werk und Mensch. Nachfolgende Komponistengenerationen verstanden sein Erbe durchwegs als Prüfstein und Herausforderung für ihr eigenes Komponieren. So bot ihnen Beethovens Kunst reiche Inspiration und zahllose Impulse, um wiederum Eigenes und Neues zu schaffen.

Werke von Dmitri Schostakowitsch, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Johannes Brahms

SCHOSTAKOWITSCH & BEETHOVEN

Freitag, 10. September 2021 – 19.00 Uhr

„Bei Beethoven haben wir alles – Klassik und Romantik und das 20. Jahrhundert.“
Dmitri Schostakowitsch

 

Die als „Mondschein-Sonate“ ungemein populär gewordene Komposition gilt als eine der meistgespielten und populärsten Stücke der klassischen Klavierliteratur. Deren Intensität, die von suggestiver Sogwirkung eines Nocturne im ersten Satz hin zur exaltierten Leidenschaft im Schlusssatz reicht, begründete den romantischen Mythos des Werkes. Schostakowitsch Viola-Sonate, als sein letztes Opus ein resignativer, zugleich aber ergreifender Abschiedsgesang und tönendes Testament, nimmt mit einem Zitat aus der „Mondschein-Sonate“ direkt Bezug das große Vorbild Beethoven.

 

Dmitri Schostakowitsch
Impromptu für Viola und Klavier (1931)

Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll op. 27/2 „Mondscheinsonate“

Dmitri Schostakowitsch
Sonate für Viola und Klavier op. 147

Mario Gheorghiu, Viola
Catalina Butcaru, Klavier

Nadja Kayali, Rezitation
Manfred Permoser, Moderation

FRANZ SCHUBERT

Samstag, 11. September 2021 – 19.00 Uhr

„Wer vermag nach Beethoven noch etwas zu machen?“
Franz Schubert

 

Schubert verehrte und bewunderte den eine Generation älteren Beethoven seit seiner Jugend. Auch in seinen eigenen Kompositionen finden sich verschiedentlich Einflüsse der Musik des Meisters. Doch entwickelt Schubert speziell in der Kammermusik einen für ihn typischen lyrisch-poetischen Ton, der sich von jenem Beethovens charakteristisch unterscheidet. Besonders merkbar wird dies im Klaviertrio B-Dur und im Notturno Es-Dur – beides Werke der Reifezeit, entstanden in der letzten Lebensphase Schuberts und nach Beethovens Tod.

 

Franz Schubert

Thema aus Impromptu Nr. 3 B-Dur D 935

Klaviertrio B-Dur D 898

Sonatensatz B-Dur D 28

Notturno Es-Dur D 897

Klara Flieder, Violine
Christophe Pantillon, Violoncello
Patrick Leung, Klavier

Albert Hosp, Rezitation
Manfred Permoser, Moderation

JOHANNES BRAHMS

Sonntag, 12. September 2021 – 11.00 Uhr

„Das ist das Erbe Beethovens!
Joseph Hellmesberger

 

Dem Genius Loci nachzuspüren und den „Wein zu trinken, wo ihn Beethoven getrunken hat“ – Anreize genug für Johannes Brahms, um 1862 erstmals nach Wien zu reisen. Mit der erfolgreichen Uraufführung seines Klavierquartetts A-Dur op. 26 (von der Kritik als „Erbe Beethovens“ gefeiert) gelingt Brahms ein glänzender Einstieg in die vor Ort etablierte Musikszene.

 

Johannes Brahms

Aria und Variation Nr. 1 aus Variationen und Fuge über ein Thema von Händel op. 24

Klavierquartett A-Dur op. 26

Gregor Reinberg, Violine
Severin Endelweber, Viola
Bertin Christelbauer, Violoncello
Irén Seleljo, Klavier

Manfred Permoser, Moderation

Köchel-Promenade

Auf Mozarts Spuren durch Krems und Stein

Exklusive Führung mit musikalischer Gestaltung

11. Juni 2021

Beethoven-Festival Gneixendorf | Schloss Wasserhof

17. bis 20. September 2020

Der glorreiche Augenblick | Festkonzert zum Jubiläum

15. Februar 2020

ORF Niederösterreich "Köchel: Ein Verzeichnis geht um die Welt"

14. Jänner 2020, 20.10 Uhr

NÖ heute "Aufgespürt: Auf Mozarts Spuren durch Krems-Stein"

Sendetermin: 10.11.2016